Der Gegner wirkt oft übermächtig. Wer als mittelständischer Elektrobetrieb auf dem Land oder am Stadtrand nach Fachkräften sucht, kämpft oft gegen Windmühlen: Die lokale Industrie lockt mit 35-Stunden-Woche, IG-Metall-Tarifen und klimatisierten Arbeitsplätzen. Viele Inhaber werfen resigniert das Handtuch: „Da können wir gehaltstechnisch nicht mithalten.“
Das ist korrekt. Wenn Sie versuchen, den Konzern allein über das Grundgehalt zu schlagen, werden Sie verlieren. Aber die gute Nachricht ist: Das müssen Sie gar nicht. Es gibt zahlreiche Elektrobetriebe in Deutschland – vom 10-Mann-Betrieb bis zum 150-Mann-Unternehmen –, die aktuell wachsen. Sie stellen
Elektroniker für Energie‒ und Gebäudetechnik ein, die vorher in der Industrie waren.
Warum wechseln diese Leute zurück ins Handwerk? Weil diese „Hidden Champions“ verstanden haben, ihre Vorteile als Nischen-Player auszuspielen. In diesem Artikel analysieren wir drei konkrete Strategien erfolgreicher Betriebe, die wir in der Praxis beobachtet haben und die Sie kopieren können.