Sie haben 10.000 Euro oder mehr in eine neue, moderne Website investiert. Der Bereich „Karriere“ glänzt, die Stellenanzeigen sind online, das Firmenlogo ist poliert. Der Geschäftsführer lehnt sich zurück und wartet auf die Bewerbungsflut. Doch was passiert? Nichts. Das Postfach bleibt leer.
Ist die Website kaputt? Nein. Aber die Strategie dahinter hat einen entscheidenden Denkfehler, den wir im Handwerk immer wieder sehen. Das Internet ist kein Schaufenster in einer belebten Fußgängerzone, an dem die Leute zufällig vorbeilaufen. Es ist eher ein Geschäft mitten in der Wüste. Wenn Sie keine Straßen dorthin bauen (Traffic), kommt niemand vorbei.
Viele Handwerkschefs verlassen sich noch immer darauf, dass Bewerber proaktiv nach ihnen suchen. Doch das tun nur die Arbeitslosen. Die Fachkräfte, die Sie wollen, googeln nicht nach Jobs. In diesem Artikel lassen wir die klassische Karriereseite gegen Social Media antreten und zeigen, warum Sie 2026 beides brauchen – aber in einer völlig anderen Rollenverteilung, als Sie denken.